4 Wochen mit dem Rucksack quer durch Slowenien


Liebe Freunde von Gracies Reisetagebüchern,


unsere vierwöchige Abenteuerreise quer durch Slowenien zählt definitiv zur aufregendsten Zeit meines kleinen Hundelebens!

Die ganze Palette von Was-man-unterwegs-so-erleben-kann wurde von uns abgerufen - wir haben nichts ausgelassen......








....steile Gipfel wurden erklommen....





....stoisch durch strömenden Regen gelaufen.....


(auch ver-laufen gehörte dazu....)


 

 

 

.... und Grenzen überschritten.






Wir haben Freunde gefunden....






.... und gemeinsame Ausblicke genossen....









... wir haben uns über wildromantisch-schwankende Hängebrücken gewagt...

... wo auch schon mal das ein oder andere Brett fehlte....






...wir hatten so manches Mal nur schmale Kost...


 

 

 

 

 

... wurden aber immer wieder mit der Entdeckung kleiner Paradiese reich entschädigt!

Und so fing alles an.....

Begonnen haben wir unsere Tour auf dem Alpe-Adria-Trail in

Faak am See im Süden Österreichs.

1. Tag: Faak am See - Baumgartnerhof

Bestellt hatten wir strahlende Sonne und angenehme Temperaturen zum Wandern.

Geliefert wurden jedoch Dauerregen und klamme Klamotten.


2. Tag: Baumgartnerhof - Mitzi-Moitzl-Hütte

Am zweiten Tag erreichen wir bis zur Unkenntlichkeit durchweicht den Gipfelkamm, der Österreich und Slowenien trennt.



Dankbarkeit und Freude sind groß, als wir eine verlassene Berghütte entdecken, auf deren zugänglichem Dachboden wir unser Zelt trocken aufstellen können.

Wir verbringen die Nacht nicht alleine hier: genau wie wir suchen auch Christina und Lenno Schutz und ein trockenes Plätzchen.


Eine gemeinsame Nacht auf dem Dachboden einer einsamen Berghütte verbindet - und so beschließen wir, ab hier gemeinsam weiterzuwandern.

3. Tag: Mitzi-Moitzl-Hütte - Kransjka Gora

Der nächste Morgen überrascht uns mit strahlendem Sonnenschein!

Wir sind über den Wolken - und unser Glück grenzenlos!

Wir werden alle ganz übermütig und sehen die heutige Wanderung wie einen beschwingten Spaziergang vor uns liegen.

Manchmal ist es gut, daß man nicht in die Zukunft blicken kann.

Sonst wären wir wohl dort oben geblieben.

Bereits eine Stunde später treffen wir auf Kühe - mittlerweile die gefährlichsten Tiere der Alpen.

Auf Wanderer mit Hund haben sie es besonders abgesehen.

Steffi will den Kühen erklären, daß sie weder Steaks isst noch Milch trinkt - sinnlos.

Mit mir im Tragesack rennt Steffi bergauf und um unser Leben, während Hans-Wynand die Aggro-Kühe tapfer mit erhobenen Wanderstöcken abwehrt.

Wir wollen doch nur hier durch und nicht als Kuhmatsch enden!!!



Daß wir uns an diesem Tag auch noch gründlich verlaufen, ist schon fast zwingend.

Der erneut einsetzende Dauerregen auch.....






Wie wir unser Etappenziel Kransjka Gora dann doch noch erreicht haben, ist unklar.

Ich habe diesen Tag verdrängt.

4. Tag: Kransjka Gora - Trenta

Statt Regen verwöhnt uns heute undurchdringlicher Nebel als wir den Vrsic-Pass in 1618m Höhe erreichen.

Steffi liest im Wanderführer nach, daß der Vrsic-Pass als aussichtsreicher Höhepunkt gilt.

Aha.

Heute brauchen wir dafür viiiieeeel Phantasie.




Doch noch während wir bergab wandern, reißt der Himmel auf und es wird ein Traumtag.

Wir erkunden die Quelle der Soca, Sloweniens schönstem Fluss, und folgen ihrem Verlauf.

Wir treffen auf Julius Kugy, den großen Bergsteiger und Naturliebhaber, der bereits vor über 100 Jahren den Zauber der Julischen Alpen erkannt & erwandert hat.....

.... und als angehende Biologen entdecken Steffi und ich die botanischen und zoologischen Schönheiten der Julischen Alpen.

5.Tag: Trenta - Soca-Lepena

Weiter führt uns der Weg entlang der Soca....




..... die uns mit ihrer wilden, türkisblauen Schönheit schon längst verzaubert hat.




Nicht einmal der erneut einsetzende Regen kann unsere Stimmung trüben.





Brunetti trotzt dem Wetter mit modischen Eigenkreationen.

6. Tag: Soca-Lepena - Bovec

Es gibt Tage, die sind einfach perfekt - die Sonne scheint, der Weg ist ein Träumchen und wird mit jedem Schritt schöner, die Soca schimmert noch türkiser als sonst, alle haben gute Laune..... - und ich darf dabei sein!!!

Dieser Abschnitt der Soca ist wirklich besonders schön!!!

Von ungezählten Hängebrücken haben wir phantastische Ausblicke.

An einer Stelle ist es besonders kitschig......

November 2017